und der Volksbank Raiffeisenbank Dachau eG

Nächste Konzerte der Bühne 23 e. V. im Jahr 2018:

 

13.10.2018, 19.30 Uhr,
Vereinsheim Allach:

 

4. Allacher Jazz-Nacht

 

mit Jasmin Bayer & Band,
dem Paranormal String Quartet

und dem Stefanie Tornow Quartett

 

 

Das Paranormal String Quartet (Bild oben) besteht aus Felix Key Weber - vl, Gustavo Strauß - vl, composition, Katherine Barritt - vla und Jakob Roters - vlc. Es erforscht Wege zwischen Klangwelten des Jazz und klassisch geprägten Kompositionen sowie Elementen zeitgenössischer Musik. Kammermusikalischer Groove, durch innovative Spieltechniken ermöglicht, und die Fähigkeit der Spieler zu virtuosen Improvisationen bringen weitere Ebenen in die Musik dieses ungewöhnlichen Quartetts. Geiger und Komponist Gustavo Strauß schöpft für seine Kompositionen aus ganz vielfältigen Einflüssen, wodurch eine ganz eigene Ästhetik entsteht.

 

Stefanie Tornow Quartett  - New Territories (Bild rechts)

Besetzung:
Stefanie Tornow - Gesang
Maruan Sakas - Piano
Thomas Ganzenmüller - Kontrabass
Christoph Hobmair - Schlagzeug

 

Als wesentliche Inspirationsquelle nennen die Musiker des Stefanie Tornow Quartetts das Great American Songbook, also die traditionsreiche Musik Amerikas der 1930er bis 1960er Jahre. Das darin transportierte Lebensgefühl ist vielschichtig: einerseits swingend und voller Hoffnungen, anderseits werden auch Ängste und Melancholie musikalisch wunderbar umgesetzt. Mangels schriftlicher Überlieferung gingen viele Lieder verloren.  Der Wiederentdeckung teils rarer Stücke aus diesem Fundus und deren gehaltvolle Interpretation ist ein besonderes Anliegen des Stefanie Tornow Quartetts. Dabei beschränken sich die Musiker nicht auf die Klassiker, sondern knüpfen mit eigenen Kompositionen an das Great American Songbook an. Das Ergebnis ist ein Mix aus Swing, Latin, Rhythm & Blues und Songs mit eigenem, gefühlvollem, transparentem und groovigem Sound – ein Genuss nicht nur für Jazzliebhaber.

 

Die Jazz-Formation Jasmin Bayer & Band (Bild links) tritt in der Besetzung mit Davide Roberts (Piano), Peter Tuscher (Trompete), Markus Wagner (Kontrabass) und Christos Asonitis (Schlagzeug) auf.

 

Jasmin Bayer besuchte das renommierte Lee Strasberg Institut in Los Angeles. Dort erhielt sie ab 1989 eine umfangreiche Ausbildung in Schauspiel, Stimmbildung und Musical. Ab 1991 drehte sie diverse Filme, 1992 stand sie unter der Regie von Gabriel Barylli im Zweipersonenstück „What a wonderful world“ mit dem Schauspieler Günther Franzmayer auf der Bühne der Kammerspiele in Hamburg. Ebenfalls 1992 wurde sie auch in der Kultkrimiserie „Der Alte“ in der Folge „Der Schein trügt nicht“ als Ellen Lessing besetzt. Dann zog sie sich aus der Öffentlichkeit zurück und widmete sich der Erziehung ihrer drei Töchter. Dem Schauspiel und dem Gesang widmete sie sich in dieser Zeit ausschließlich auf privater Ebene. 2014 begegnete sie dem Komponisten und Pianisten Davide Roberts in München und begannen eine Zusammenarbeit. Gemeinsam erarbeiteten sie erste Kompositionen, erste Auftritte folgten. 2016 nahm sie bei Enja Records Matthias Winckelmann ihr Debütalbum „Summer Melodies“ in München auf. Für 2018 ist ein weiteres Album in Planung.

 

Bühne:   Vereinsheim Allach, Eversbuschstr. 161 in München

Entritt:    15 Euro

Karten an der Abendkasse oder bei Familie Roters, Georg-Reismüller-Str. 33 d in Allach-Untermenzing

Reservierung möglich unter: buehne23@gmx.de

17. November 2018, 19.30 Uhr,

Orgelkonzert mit
Alexander Hermann,
Martin Seeliger und
Georg Roters
 

 

Der Organist Alexander Hermann und der  Jazzmusiker Martin Seeliger (Saxophon, Didgeridoo, Flöten)  brachten 1999 ihre erste CD „Aerophones in Concert“ heraus. Seither konzertierten sie auf Festivals in ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland. Alexander Hermann und Martin Seeliger konnten die Zuhörer vielerorts fesseln und mitreißen, wie zahlreiche Presseberichte belegen. 2007 nahmen sie die CD „den Tiger reiten“ auf,  die CD gibt Zeugnis vom gewachsenen, ureigenen, von Konventionen befreiten Stil der Kompositionen und Improvisationen dieses Duos.

 

Die Zeitschrift „Orgel International“ bezeichnete die Musik des Duos als "Weltmusik vom Feinsten“, der renommierte Organist Lionell Rogg äußerte: "Schöne Atmosphäre, immer gute Harmonien und gleichfalls ein echtes Gefühl von wahren Improvisationen" und der legendäre amerikanische Jazz-Saxophonist Yusef Lateef bemerkte zur neuen CD: "This music is profundly creative".

Alexander Hermann interessiert  sich als Organist, Ensemble- und Projektleiter für die vielfältigen und aktuellen Strömungen zeitgenössischer Musik. Dabei spielen Improvisation und experimentelle Begegnungen zwischen Musik und anderen Kunstformen eine ebenso wichtige Rolle wie die Aufführung neuester Kompositionen aus dem kreativen Umfeld von Musikschaffenden, die mit Ihrer persönlichen Sprache unserer Zeit Ausdruck verleihen. Zahlreiche Projekte kennzeichnen diese Tätigkeiten: 1996 Gründung des Duos „Ekpyrosis“ für Perkussion und Orgel (mit Stephan Böhnlein, Solo-Pauker beim Saarländischen Rundfunkorchester), 1998 Mitbegründung und bis 2003 Organisation des Projektes „ZwischenZeiten“, einer Konzertreihe, in der zeitgenössische Künste (Musik, Kunst, Tanz) interagieren, 1999 Duo „Aerophones“ mit dem Jazz-Saxophonisten Martin Seeliger sowie die einzelnen Kunstformen übergreifende Aufführungen mit dem Vokalensemble Chrismós.  

Als Orgelsolist gab Alexander Hermann  Konzerte in ganz Deutschland, daneben in Österreich, in der Schweiz sowie in den USA und in Argentinien. Seine Ausbildung erhielt er an der Hochschule für Musik in München, wo er Orgel, Musikpädagogik und Kirchenmusik studierte. Ein weiterführendes Studium in der Meisterklasse für Orgel von Prof. Lionel Rogg am Conservatoire de Musique in Genf/Schweiz folgte. Dort erhielt er Preise für Interpretation und Improvisation und schloss das Studium 1996 mit dem „Premier Prix de Virtuosité“ ab. Seit 1999 ist er als Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Theater in München tätig.

 

Martin Seeliger ist Saxophonist, Flötist, Didgeridoo-Spieler, Oboist, Arrangeur und Bandleader. Nach einer klassischen Querflötenausbildung  studierte er an der Jazzschool Munich (u.a. bei Bobby Stern und Sal Nistico) und an der University of Massachusetts bei Dr. Yusef Lateef.  Er war Leiter und Dozent des Jazzprojekts München für Flöte, Saxophon, Eartraining, Harmonielehre und Rhythmik. Neben verschiedenen anderen Formationen leitet er auch eine eigene Bigband. 

Georg Roters (Violine, Viola) wurde in Moskau geboren und lebte und unterrichtete viele Jahre in Allach-Untermenzing. Er ist  seinem Viertel weiterhin verbunden und in verschiedensten Stilrichtungen zu Hause. Georg Roters gewann schon als Kind und Jugendlicher  viele Preise und besuchte noch vor seinem Abitur die Musikhochschule München. Er wirkte an vielen Aufführungen der Kammeroper München mit. Neben seinen  Auftritten unterstützt er musikalische Projekte für ältere Menschen und Kinder.

 

Georg Roters  wird an diesem Abend mit seinen beiden Musiker-Kollegen Alexander Hermann und Martin Seeliger voraussichtlich auch ein Werk eines zeitgenössischen amerikanischen Komponisten uraufführen.

n Moskau geboren und

 

Bühne:  Pfarrkirche Maria Trost, Rueßstr. 47 in Allach-Untermenzing

Eintritt:  10 Euro

Karten an der Abendkasse oder bei Familie Roters, Georg-Reismüller-Str. 33 d in Allach-Untermenzing

Reservierung möglich unter: buehne23@gmx.de

 
 

 

 
 

 

16. Dezember 2018, 18 Uhr,

in Kooperation mit dem

MonteverdiChor München:

Weihnachtskonzert

 

 

 

 

(Foto: MonteverdiChor)

 

Der MonteverdiChor München wurde 1991 von Konrad von Abel mit dem Ziel gegründet, sowohl bekannte als auch selten aufgeführte A-cappella-Chorliteratur mit versierten Sängerinnen und Sängern in detaillierter Arbeit einzustudieren. Kompositionen aus allen Musikepochen führt der Chor mit großem Erfolg im In- und Ausland auf.

 

Das Repertoire des Chores umfasst geistliche und weltliche Werke aus fünf Jahrhunderten von Josquin über di Lasso, Gabrieli, Monteverdi, Schütz, Bach, Mendelssohn, Bruckner, Brahms, Debussy, Kodály, Kaminski, Howells, Poulenc, Distler und Britten bis hin zu zeitgenössischen Komponisten wie Anders Eliasson und Peteris Vasks.

Der Chor singt alle Werke in der Originalsprache.

 

An diesem Abend (es ist der dritte Adventssonntag) wird der MonteverdiChor in der Kirche St. Peter und Paul in Allach weihnachtliche Stücke singen - eine wunderschöne Einstimmung auf Weihnachten!

 

Als charakteristisch für den MonteverdiChor werden von Zuhörern und in Pressebesprechungen übereinstimmend neben der fesselnden und intonationssicheren Gesamtdarstellung ein transparentes Klangbild sowie die filigran erarbeitete Werkstruktur genannt, die nie zum Selbstzweck geraten, sondern immer im Dienste der großen musikalischen Form stehen.

 

Der Dirigent Konrad von Abel wurde 1958 in Stuttgart geboren und erhielt seine erste musikalische Ausbildung als Sängerknabe im dortigen Hymnus-Chor. Parallel zum Klavier- und Musiktheoriestudium an der Musikhochschule Stuttgart, das er 1983 mit dem künstlerischen Diplom abschloss, setzte Konrad von Abel seine Dirigierausbildung in Meisterkursen von Sergiu Celibidache fort. Bis 1986 studierte er zudem Philosophie und Musikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er gründete im selben Jahr das Jugendsymphonieorchester München, das er bis zum Jahr 2000 leitete. Von 1986 bis 1996 war er künstlerischer Assistent von Sergiu Celibidache bei den Münchner Philharmonikern und verantwortlicher Dozent für dessen Dirigierklasse. Er leitete das Orchestra Sinfonica Siciliana Palermo, die Münchner Philharmoniker, das Symphonische Orchester Bern, das Orchestra Sinfonica di Bari, das Orchestra Alessandro Scarlatti di Napoli, das Orchestre Régional de Picardie, das Symphonische Orchester Zypern sowie weitere Orchester in Deutschland, Italien, Finnland, Rumänien, Venezuela und Japan. Von 2004 bis 2006 war er künstlerischer Direktor des Symphonieorchesters des Conservatoire National de Musique de Bordeaux. Mit dem Orchestre des Régions Européennes, das er 1999 ins Leben gerufen hat, konzertierte Konrad von Abel  bereits  mit großem Erfolg in Frankreich, Mexiko und in Deutschland.

 

Bühne:  Kirche St. Peter und Paul, Eversbuschstr. 195 in Allach-Untermenzing

Eintritt:  15 Euro

Karten an der Abendkasse oder bei Familie Roters, Georg-Reismüller-Str. 33 d in Allach-Untermenzing

Reservierung möglich unter: buehne23@gmx.de

BÜHNE 23

Der Verein Bühne 23 e. V. ist im Vereinsregister des Amtsgerichts München eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Stadtbezirks-Kultur im 23. Münchener Stadtbezirk Allach-Untermenzing zu fördern.

 

Wir veranstalten in der Reihe "Bühne 23" Konzerte in Allach-Untermenzing im Stil einer Wanderbühne, da wir im 23. Stadtbezirk Allach-Untermenzing (daher der Name "Bühne 23") bisher leider noch kein Kulturbürgerhaus haben, in dem solche Veranstaltungen stattfinden könnten. Der Bogen spannt sich dabei von Klassik über Jazz, Blues und Rock bis hin zu Volksmusik und musikalisch umrahmten Lesungen. Im März 2016 hat der Stadtrat der Landeshauptstadt München nun endlich einen  Grundsatzbeschluss zur Erforderlichkeit eines Kulturbürgerhauses in Allach-Untermenzing gefasst, sodass wir hoffen, auch unsere Konzerte bald in einem Kulturbürgerhaus im 23. Stadtbezirk durchführen zu können.

 

Sie können jederzeit Fördermitglied werden. Auch über Spenden freuen wir uns natürlich sehr, weil diese uns die Fortführung unserer Arbeit ermöglichen. Bitte nehmen Sie gerne zu uns Kontakt auf über das Kontaktformular auf unserer Homepage.